Überarbeitung 1
Mein Lebenslauf ist ein Lebenssprint, und den schreib ich im Sprint-Tempo auf . Zur Vorlage bei Arbeitgebern nicht geeignet::-)
1967 wurde ich zur Grundschule gegangen, Ich weiß nicht mehr, ob ich damals dort hin wollte, aber mit 7 hast du keine Chance. . Alle waren sich einig. Der kleine ScanMan war noch zu verspielt.
Deshalb hatten die mich ja auch bereits ein Jahr später eingeschult. Aber 1967 war dann Ende Lustig. Man hat mich in eine Schulbank gedrückt und überall hörte ich vom Ernst des Lebens.
Klasse. Wenn das keine Motivation war.
Ich war faul. aber und schlau schlau. Sie haben mich 1975 aufs Gymnasium geschickt weil dort noch keine ahnen konnte was ich für einer bin. Auf dem Gymnasium haben sie drei Jahre
gebraucht umdas rauszufinden und mich in der Quarta gefeuert.. Damals hab ich zum ersten Mal den blöden Spruch gehört, der mich mein gesamtes Leben begleiten sollte: Hoch intelligent und begabt,
aber träge und undiszipliniert. Ab zur Reaschule. OK. Auch dort war ich nur 3 Jahre. Wir hatten alle keinen Bock mehr. Die Lehrer nicht und ich auch nicht. Mein Dad hatte auch keinen Bock mehr
auf das Drama und hat mich enttäuscht auf den Bau geschickt.
Heute kann ich meinen Dad verstehen. Er muß enttäuscht gewesen sein. Mit Recht. Mama und Papa haben malocht um wenigstens ihren Kids die ordentliche Ausbildung zu ermöglichen. Aber bei
mir war tote Hose mit Schule. Sorry Dad, aber Nachdem es in meinem Leben erst einen übermächtigen Dad und einen noch übermächtigeren Kirchenverein gab, die dauernd über mich bestimmt haben,
waren die Pauker dann die nächste Stufe der Bevormundung.
Also hab ich Maurer glernt. Scheiß Job. immer alles dreckig. und laut. Hey, aber ich einen sehr guten Abschluss gemacht, lauter Einsen und Zweien. Nach Gymnasium und Realschule saß ich
plötzlich mit lauter Hauptschülern in der Berufsschule. Es war wunderbar. Ich hab dauernd nur gefehlt und trotzdem lauter Einsen geschrieben.
Dann kam ne schlimme Zeit. Von Firma zu Firma. Von Baustelle zu Baustelle. Ein paar Jahre lang hab ich Kachelöfen gebaut, Akkustikdecken installiert, Fliesen gelegt, gemauert, verputzt,
gemalert und geteppichlegt und so. Ich hab keine Ahnung in wievielen Betrieben ich gewesen bin. Damals war das noch easy. Da gab´s Jobs ohne Ende. Man konnte dauernd hüpfen ud brauchte trotzdem
keine Angst haben, arbeitslos zu werden.
Aber der Bau hat mich von Anfang an angekotzt. Dauernd das Gebrülle und dann die intelligenten Gespräche im Bauwagen. Bildzeitung und Suff. Ich hab die Kollegen fast allesamt verachtet. Lauter
Idioten. Und dabei war ich doch selber einer von denen geworden. Meine damalige Verlobte hat mich mal angeschrien: " Du klingst ja schon wie deine Baukollegen". Das hat mich schwer erschüttert. Ich
wollt ja alles, nur nicht wie die werden.
Ich bin dann weg vom Bau. Da war eine dieser oberbehämmerten Anzeigen in er Zeitung. Reich werden ohne viel Arbeit. Nach sowas hatte ich eigentlich immer gesucht. Man muss sich das mal vorstellen.
10.000 D-Mark mindestens im Monat. Und ganz einfach der Job. Also bin ich bei dieser Immobilien-Drückerclique gelandet,.
Voll bescheuerter Job. Ich sollte über dieses Thema mal einen eigenen Bericht schereiben. Über Banken, versicherungen und Immobilien. Ich bin nicht weit gekommen bei denen, kein seelisches
Talent für sowas.
1987 kam mir dann die Idee mit der Umschulung. Was mir am Meisten gestunken hat damals, war die Tatsache daß die Drückerheinis Leute auf die Menschheit losgelassen haben, die keine Ahnung hatten.
Keine Ausbildung. Da kam´s nur auf das Verkaufen an. Die Meisten von uns hatten keine Ahnung von der ganzen Sache. haben ihre Freunde und die Verwandschaft verkrault und sind schneller wieder in
der selben Gosse gelandet, als sie dachten. das brachte mich also auf den Gedanken, noch mal ne Ausbildung als Immobilienheini zu machen. Ich wollte wissen, wie das alles zusammenhängt und nicht
mehr unwissend die Kunden belügen.
Ich bin also 3 Jahre nach Hamburg. Dort hab ich dann einen Top-Abschluss gemacht.. Aber nicht mehr ganz so viele einsen wie vorher. Und ich hatte großes Glück. Da konnte ich ja mal wieder
meine Entschuldigungen selbst schreiben und hab die meiste zeit im Unterricht gefehlt und trotzdem ordentliche Noten geschrieben. Fast hätten die mich dort dann auch kur vor der Prüfung gefeuert.
Ich hab mit meiner schlimmen Einstellung angeblich die Moral der restlichen Schulkameraden untergraben. Aber hier ein herzliches Thank You an die unvergessliche Karin Meier welche damals
meine Oberdozentin war. Die hat mich gerettet.
Man muss sich das mal vorstellen. 1990 kam ich nach Karlsruhe zurück und war Geschäftsführer in einer Hausverwaltung. Leute mit meiner Ausbildung waren damals noch derartig gefragt, daß ich machen
konnte was ich wollte. Und so war ich plötzlich auf dem GF-Sessel gelandet und hatte noch nicht mal den Abschluss in der Tasche. Ich hatte den Job schon vor der Prüfung. Und weil ich so taff war,
haben mich die Hamburger tatsächlich vom Unterricht freigestellt.
Ich war nicht lange Hausverwalter. Vielleicht ein jahr oder so. Irgendwie stand mir der Sinn nach mehr Geld und helleren Büro. Ich hab in Karlsruhe ein Maklerbüro aufgemacht. und hab´s
ein Jahr später wieder zugemacht. Um es ganauer zu sagen: Ich hab in Nacht und Nebel meinen Krempel gepackt und mich nicht mal von dem guten taffen Johann verabschiedet. Ich sollte
dem Johanmn einen eigenen Bericht gönnen. Verheiratet war ich inzwischen auch und es gab Zeiten da war nicht nur der Kühlschrank leer.
Ich bin dann wieder in immobilien, erst zur Volksbank ( das sind die, die dir den Weg freimachen ), dann zu Dr. Lübcke, zu wego , Dresdner Bankund so. Ich war ein Jahr auf Tenerife mit
coolem Büro am Strand , einem Haufen Geld Sonnenschein und Wellenbrett..Traumhaft. aber die Herren Gollas, Weber und ein Beetz haben mich dann irgendwann aus dem schönen Spanien zurückgepfiffen.
Diese drei taffen Herren erhalten bei Gelegenheit hier auch noch ihr Fett weg.
Ich war auch noch bei der LBS. stimmt. und bei der Mmmmmmüller Hausverwaltung. Nach diesen tollen Erfahrungen war dann in Immobilien endgültig Ende.
Ne schlimme Zeit hat dann begonnen. Ich war ziemlich am Ende. Ca. 60.000 € Schulden am Hals und ohne Ahnung, wie´s weitergehen sollte. geschieden war ich inzwischen auch. Ein Jahr nach Fankreich,
Asbestsanierung. Auch dieses Kapitel bekommt noch seinen eigenen Bericht.
Iin Frankreich hab ich dann engefangen zu kiffen, da war ich so um die 35. Bin in Heidelberg in der Fussgängerzone rumgeklampft. In dieser netten, freundlichen Stadt, wo sie dir als
Straßenmusiker 2 Ecken zur Vverfügung stellen und dich nach 20 Minuten wieder wegjagen.
Bis zu diesem Zeitpunkt war ich 25 Jahre Bass, im Kirchenchor, Gitarregitarrenlehrer und Cellquäler.Undf als junger Verrückter war Ich war im Schwimmverein, im Judo, im Ffussball, im Handball
und im Turnverein Ich hab Gleitschirmfliegen gerlernt und in der Kirche gepredigt, War ca. 200 Mal verliebt, einmal verlobt, einmal verheiratet und einmal geschieden.
Ich hab extrem viel gekifft , Bei der Badischen Versicherung Akten sortiert, Plakate aufgehängselt, bei Cytec ein Jahr den Projekt-Assi gemacht ( Hallo Her Baumgartl ) und ein Jahr in der
schönen Pfalz auf dem Feld malocht , E.Minges in Edesheim. Hier zum Dank für Sie die Werbung. ! Guter Tipp. Die machen geilen Wein und den besten Dornfelder-Sekt der Welt. An einem hässlichen
Morgen bin ich in Edesheim aus dem Zug gestiegen. Es war kurz vor 7 Uhr. Auf dem andern Gleis kam grade der Zug zurück nach Karlsruhe und den hab ich dann auch sofort genommen. Auch dazu könnte man
einen lustigen Bericht schreiben. Ich denke,die Minges haben mir das irgendwie verziehen. Die haben schnell gemerkt, daß ich verrückt bin.
Im Lauf der harten Jahre, die noch folgen sollten bin ich immer weiter in den Kiff-Sumpf abgeutscht. Ich schätze mal, dass ich über 13 Jahre hinweg täglich so meine 3-5 Tüten intus hatte. Vom Suff
ganz zu schweigen. Deshalb war dann 2005 Ende mit lustges Lebeni und ich bin zur Langzeittherapie auf den Ringgenhof. Der Ringgenhof bekommt auf jeden Fall noch seinen eigenen
Artikel. bestimmt. Das war eine sehr gute Zeit. ( Hallo Herr Linder )
Der Ringgenhof befindet sich in Wilhelmsdorf bei Ravensburg. Im Mai 2005 hatte ich mich zur Langzeit-Therapie entschlossen. Ich dachte schon damals, daß eigentlich jeder Mensch alle 10 Jahre mal so
eine Auszeit verdient hätte. Ich war dort neun Monate. Eine unglaubliche Zeit. Leider muß man ja heute drogenabhängig sein um in den Genuß einer solchen Therapie zu kommen. Aber über unser
bescheuertes Gesundheitssystem lass ich mich jetzt besser nicht aus. Der Ringgenhof bekommt irgendwann mal ein eigenes Kapitel, deshalb sag ich jetzt nur: Es war die beste Entscheidung meines
Lebens, dort hinzugehen und es wird ein positiver Artikel.Vielleicht stellich ja mal ein kleines Video hier rein. das geht glaub ich auch ohne Premiumdingsda.
Nach dem Ringgenhof bin ich erst mal wieder zurück nach Karlsruhe und hab dort das sauberer Leben gelebt..
Ein halbes Jahr später bin ich dann zu einem Freund an den Bodensee nach Überlingen gezogen. Ich hab dort knapp 2 Jahre lang im Büro den Schreibtisch-Hengst gemacht. Der Hauptgrund war damals
allerdings ein Projekt der besonderen Art. Ich hab den online-shop gepflegt so gut ich eben konnte und war eigentlich Kind für alles. Das Projekt beschäftigt sich mit dem Thema "Gedanken". Also hab
ich gelernt, daß unsere Gedanken unser Leben bestimmen und das war für mich äußerst spannend. Ich liebe meinen Freund Ingo noch heute, auch wenn das nicht so aussehen mag.
Seit Januar 2007 bin ich Nutte. (siehe
www.hilffix.de), das kommt mir als Scanner sehr entgegen. Was hab ich
Ich weiß, dieser Lebenslauf ist extrem unvollständig. aber ich kann ja mal dran arbeiten.
ScanMan
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